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Wichtiger Sieg in einem Sechs-Punkte-Spiel

Iserlohn Nach der durch Sturmtief Sabine zwangsweise um eine Woche verlängerten Winterpause starteten die Iserlohner mit einem wichtigen 4:1-Sieg in einem Sechs-Punkte-Spiel in die Rückrunde. Dabei wechselten bei den Gastgebern Licht und Schatten, in der ersten Halbzeit zeichnete sich dieser deutliche Erfolg gegen einen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt keineswegs ab. Fußball-Westfalenliga: FC Iserlohn – Westfalia Wickede 4:1 (2:1). Die Anfangsphase gehörte klar den Iserlohnern, die Wickede unter Druck setzten und früh in Führung gingen. Denizci hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, Pietryga lenkte den Querpass vor dem einschussbereiten Lenz in die eigenen Maschen (11.). Besser hätte es nicht kommen können, doch anschließend agierten die Gastgeber viel zu passiv. Sie macht Wickede durch leichtfertige Ballverluste wieder stark.

Neu-Kapitän Wilmanns sah das Unheil kommen

Die Gäste nahmen die Freiräume, die ihnen Iserlohn im Mittelfeld gestattete, dankend an. „Wir müssen wieder mehr Stabilität reinbekommen“, forderte Kapitän Wilmanns seine Vorderleute auf, besser nach hinten zu arbeiten, denn die Dreier-Kette des FCI geriet nicht allein durch Wickedes Spielkunst ins Wanken. Die war überschaubar, aber die Iserlohner vernachlässigten im Kollektiv ihre Defensivarbeit und wurden prompt bestraft. Einen ungefährlichen Flankenball bekam Keeper Schmale nicht unter Kontrolle, und Pietryga schob ins leere Gehäuse ein (21.). „Ich weiß nicht, was da schief gelaufen ist. Der musste da gar raus, wir hauen uns das Ding wieder selbst rein“, ärgerte sich FCI-Trainer Mario Plechaty. Der Treffer zeigte Wirkung. seine Elf wurde zunehmend nervöser. Schneider rettete nach einer Ecke auf der Torlinie, zweimal verhinderte Schmale einen Rückstand.

Wie aus heiterem Himmel schlug es dieser Phase stattdessen auf der anderen Seite ein. Schneiders aus dem Halbfeld geschlagenen Freistoß konnte Wilmanns ungehindert zur Führung einköpfen. Für Wickedes Trainer war dieses Tor spielentscheidend. Noch vor der Pause hätte der FCI erhöhen müssen, doch bei einem Konter vier gegen eins rutschte Lenz der Ball weg.

Im zweiten Durchgang rissen die Gastgeber das Spiel wieder an sich, und mit einem sehenswerten Doppelschlag binnen zwei Minuten erlöste Vaitkevicius seine Farben. Erst tanzte er nach einem durch Schaulandt eingeleiteten Konter zwei Gegenspieler auf engsten Raum aus und lupfte lässig zum 3:1 ein, danach zirkelte er platziert den Ball ins lange Ecke, nachdem von der Ley per Hacke aufgelegt hatte.

Quelle: IKZ, Helmut Muschiol