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Wichtiger Sieg für FC Iserlohn

FC Iserlohn 2019/2020

Herne. Aufatmen beim FC Iserlohn, der mit dem lang ersehnten zweiten Saison- und zugleich ersten Auswärtssieg den Anschluss an das Tabellenmittelfeld gehalten und die Abstiegsränge wieder verlassen hat. „Der Erfolg war für uns ganz wichtig“, freute sich FCI-Trainer Mario Plechaty, der den Sieg abends bei schönem Essen genießen wollte.

Fußball-Westfalenliga: SV Sodingen – FC Iserlohn 0:3 (0:2). Er war eine turbulente Partie bei strömendem Regen und auf schwer bespielbarem Rasen mit zwei Ampelkarten gegen die Gastgeber, wobei der Schiedsrichter die zweite erst kurz vor dem Abpfiff gezückt hatte. Die Iserlohner begannen mit aggressivem Pressing, erarbeitet sich schon nach zwei Minuten einen Eckball, der ihnen die rasche Führung bescherte: Lukas Mertens vollendete per Kopf. Dieser Treffer gab den Iserlohnern Sicherheit. Sie attackierten die Gastgeber früh in deren Hälfte und bauten wenig später den Vorsprung aus. Lukas Lenz schloss eine schöne Kombination über Omar Jessey und David Vaitkevicius erfolgreich ab (15.). In der Folge hätten die Gäste vorzeitig für klare Verhältnisse sorgen können, doch Vaitkevicius und Jessey ließen weitere Möglichkeiten liegen.

Als der wegen Meckerns bereits verwarnte Dennis Konarski nach einem Foul an Anjo Wilmanns die Ampelkarte sah, schien für den FCI alles in die richtigen Bahnen zu laufen (38.). Stattdessen erfolgte ein überraschender Cut im Iserlohner Spiel. „Da kann man als Trainer reden so viel man will, aber plötzlich meinen die Spieler, sie müssten in Überzahl weniger tun“, ärgerte sich der Trainer über die anschließende Schwächephase seiner Elf, in der Schlussmann Alexander Schmale mit einem sensationellen Reflex den Anschlusstreffer verhinderte und nach der Pause das Aluminium für die Gäste rettete. Die Partie drohte zu kippen. „Da hatten wir Glück“, gestand der FCI-Trainer: „Außerdem merkte man in dieser Phase auch eine gewisse Verunsicherung.“

Doch die Gäste überstanden den Offensivdruck des Aufsteigers unbeschadet, ließen mit zunehmender Spieldauer keine zwingenden Chance mehr zu und hätten durch Lenz und Vaitkevicius längst alles klar machen können, eher Jessey mit einem sehenswerten Freistoß aus 16 Metern den Endstand besorgte.

Quelle: IKZ, Helmut Muschiol