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“Mehr Nervenschlacht geht nicht” – Die Stimmen zum Spiel

Nach dem Showdown am letzten Sonntag beim SV Brackel hat der Iserlohner Kreisanzeiger Stimmen zum Spiel eingefangen. Hier die Zusammenfassung:

Christian Hampel (Trainer, FC Iserlohn)
“Mehr Nervenschlacht geht nicht. Das war brutal, ich habe es befürchtet. Wenn es aber am Ende so ausgeht, kann ich im Nachgang damit leben. Wir haben zunächst nicht gut gespielt, waren viel zu passiv. Erst nach einer Umstellung bekamen wir vor allem defensiv einen besseren Zugriff. In der zweiten Halbzeit fand ich uns fußballerisch besser, da fangen wir uns zunächst aber ein unglückliches Tor. Es wäre bitter gewesen, wenn wir absteigen, weil Dreesen als eigentlich guter Keeper so einen Fehler macht. Die rote Karte war total überflüssig.”

Jens Breer (Vorsitzender)
“Das Ergebnis war glücklich, aber wenn man die ganze Saison sieht, haben wir auch sehr viel Pech durch Verletzungen gehabt. Der Ausgleich konnte nur durch eine Standardsituation fallen, weil die Nerven blank lagen. Es war eine schwere Saison, Gott sei dank sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen.”

Ernst Greve (Geschäftsführer)
“So eine Saison möchte ich nicht noch einmal erleben, denn sonst höre ich mit dem Fußball auf und genieße nur noch mein Pensionärsleben. Jetzt fangen wir wieder bei Null an und werden mit den bereits verpflichteten Neuzugängen eine andere Saison spielen.”

Lukas Lenz (Kapitän)
“Wie das Ergebnis zu Stande gekommen ist, ist mir total egal. Wir haben eine total schlechte Saison gespielt, deshalb zählt nur der Klassenerhalt.”

Daniel Dreesen (Torhüter)
“Ich habe mich genau so gefühlt, wie Liverpools Schlussmann Karius am Samstagabend im Champions-League-Finale. Ich bin froh und stolz, dass meine Mannschaft das Spiel noch mit zehn Mann für mich gedreht hat.”

Yannik Marks (Torschütze)
“Unter der Woche haben wir noch Späße gemacht, dass wir am Ende einen Elfmeter bekommen und wer dann schießt. Zum Glück ging er rein, aber ich habe mir vorher keine Gedanken gemacht.”

Pascal Beilfuß (Neuzugang)
“Wichtig ist, dass die Jungs die Klasse gehalten haben. Es steckt so viel Qualität im Kader, dass es unnötig war, so lange zittern zu müssen. Nächste Saison greifen wir neu an.”

 

Quelle: IKZ, Helmuth Muschiol