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FCI steigert sich nach der Pause

Fußball-Testspiel: FC Iserlohn – SV Phönix Bochum 2:2 (0:1). Zwei unterschiedliche Halbzeiten sah Iserlohns Trainer Mario Plechaty, aber nur die zweite konnte ihn noch einigermaßen zufrieden stellen. Der Westfalenligist tat sich gegen die zwei Klassen tiefer spielenden und vom Ex-Iserlohner Maximilian Wagner trainierten Bochum ungemein schwer. Vor der Pause kam die neuformierte Mannschaft lediglich zu einer echten Möglichkeit, L. Schneiders Heber verfehlt knapp das Ziel. Aber auch die Bochumer blieben in der Offensive harmlos, erst ein eklatanter Torwartfehler von Raab ermöglichte ihnen die Führung (36.).

Im zweiten Durchgang kam mehr Struktur ins Iserlohner Spieler, auch weil Plechaty neun neue Akteure aufs Feld geschickt hatte. Der FCI agierte druckvoller und erzielte bereits nach zwei Minuten durch Ekincier den Ausgleich. Er staubte nach einem Freistoß von R. Schneider am langen Pfosten ab. Der Vorlagengeber verpasste wenig später die Führung, als er einen an von der Ley verursachten Strafstoß verschoss. Stattdessen jubelte wieder Bochum,diesmal patzte der für Raab eingewechselte Schmale im FCI-Gehäuse. Der FCI besaß weitere gute Möglichkeiten, aber letztlich gelang von der Ley nur noch der Ausgleich, nachdem sich Ekincier auf der rechten Seite energisch durchgesetzt hatte.

„Wir haben am Morgen morgen trainiert und hatten schwere Beine, trotzdem hätten wir gewinnen müssen. Die erste Halbzeit war überhaupt nicht gut, allerdings hat die Mannschaft so noch nicht zusammengespielt. Der zweite Durchgang war wesentlich besser. Die beiden Tore hauen wir uns selbst rein“, analysierte FCI-Trainer Plechaty die Partie. Er will am Mittwoch beim Oberligisten Rhynern ein anderes Gesicht von seiner Mannschaft sehen.

FCI: Raab (46. Schmale); Denizci (46. Schmerbeck), Dintinger (46. Ibeme), Bröckers, Infante (46. Hunecke), Vaitkevicius (46. Ekincier), Wittke, Kulczycki (46. Meckel), L. Schneider (46. Schaulandt), Sarisoy (46. R. Schneider), Abufaiad (46. von der Ley).

Quelle: IKZ, Helmut Muschiol