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FCI schießt wieder Ausgleich in letzter Minute

Bamenohl. Es bleibt dabei: Wer eine ordentliche Leistung des FCI sehen will, muss reisen. Das Remis in Finnentrop kann jedoch nicht uneingeschränkt als Erfolg gewertet werden, weil aus der Dominanz im ersten und der Überzahl im zweiten Durchgang wenig gemacht wurde. Fußball-Westfalenliga: SG Finnentrop/Bamenohl – FC Iserlohn 3:3 (2:2).

Wie schon gegen Neheim war es ein Punktgewinn in letzter Minute, und diesmal hieß der Torschütze Dominik Deppe. Er nahm aus gut 20 Metern Maß und krönte mit dem 3:3 seine gute Leistung. Dass die Gäste am Ende eine Portion Glück brauchten, um nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten zu müssen, war im ersten Durchgang nicht absehbar. Denn da bestimmten sie das Geschehen.

Der Start gelang nach Maß, denn Deppes Vorlage verwertete Lukas Lenz zur Führung (5.). Doch die Freude währte nur wenige Minuten, denn Ernsts unnötiges Foulspiel wurde mit einem Strafstoß geahndet – 1:1.

Die Gäste irritierte das nicht, sie waren fortan die bessere Mannschaft, die zu ausgezeichneten Chancen kam. Enzmann (13.), die Doppelchance für Lenz und Beilfuß (16.), dann Beilfuß an den Außenposten (18.) und wieder Lenz, der den einschussbereiten Zottl übersah (26.): Iserlohn ging fahrlässig mit seinen Möglichkeiten um. Und das wurde bestraft, als die SG per Konter traf. Wenig später geriet sie in Unterzahl, und der FCI zog kurz vor der Pause gleich. Nach Foul an Merz ließ sich Johannes Zottl die Elfmeterchance nicht entgehen.

Der guten ersten Hälfte folgte nach der Pause ein krasser Leistungsabfall beim Gast. Trotz Überzahl gelang kaum etwas Produktives, und Finnentrops Verteidigung wurde vor keine allzu schwierigen Aufgaben gestellt. Und als es nach Herders Foul den dritten Elfmeter des Spiels gab, sah es ausgesprochen finster für die Waldstädter aus.

Der eingewechselte Marks besaß dann die Chance zum erneuten Ausgleich, aber mit dem ließen sich die Iserlohner Gäste bis zur Schlussminute Zeit.

Quelle: IKZ, Willy Schweer