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FC Iserlohn will jetzt nachlegen

Iserlohn. „Wir wollen da weitermachen, wo wir in Wiemelhausen aufgehört haben“, stellt Christian Hampel klar. Der Trainer des Fußball-Westfalenligisten FC Iserlohn erwartet, dass seine Mannschaft nach dem ersten Saisonsieg und mit gestärkten Selbstbewusstsein nachlegt – am Hemberg gegen den Aufsteiger SV Horst-Emscher.

Der hat auswärts schon zweimal gewonnen (in Marl und Wiemelhausen) und dürfte sich als sehr kompakte Einheit vorstellen, die betont defensiv ausgerichtet ist. „Gegen eine Fünferkette zu spielen, wird nicht ganz leicht. Wir brauchen auf jeden Fall Geduld“, meint der FCI-Coach vor dem Duell mit dem Tabellenachten aus Gelsenkirchen.

Hampel kann personell aus dem Vollen schöpfen

Er rechnet in jedem Fall mit mehr Gegenwehr als in der letzten Woche und warnt davor, den eigenen 3:0-Erfolg überzubewerten. „Nach einem Sieg ist noch nicht alles wieder gut, wir müssen konsequent weiterarbeiten.“ Und das heißt: Viel Leidenschaft zeigen, Fehlerquote niedrig halten.

Die personellen Voraussetzungen sind deutlich günstiger als vor einer Woche, denn nur Pascal Beilfuß fällt definitiv aus. Welche Marschroute er ausgibt, will Hampel auch vom Zustand des Hemberg-Rasens abhängig machen, der in den letzten Tagen sehr schlecht war. „Wenn nicht vor dem Spiel noch einmal intensiv Hand angelegt wird, kann man ein gepflegtes Aufbauspiel kaum umsetzen“, will er sich erst am Sonntagvormittag festlegen.

 

FC Iserlohn – SV Horst-Emscher

Sonntag, 15 Uhr, Hemberg

FCI-Kader: Dreesen, Niesewicz; Wilmanns, Deppe, Müsse, Merz, Ernst, Herder, Cala, Schmerbeck, Fernandes, Enzmann, Lenz, Zottl, Balta, Friedberg, Yildirim, Viggiani, Schneider, Wilke, Melikhov. – Nicht dabei: Beilfuß (verletzt). – Fraglich: Marks (privat verhindert).

Letzte Resultate: 3:0 (A) Wiemelhausen, 1:2 (H) Sinsen, 10:1 (A) Geisecke (Test).

Quelle: IKZ, Willy Schweer