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Frauen sind Kreispokal-Siegerinnen

Mit 3:0 bezwangen unsere Frauen den Lokalrivalen Borussia Dröschede im Kreispokalfinale! Herzlichen Glückwunsch!

Hier der Bericht aus dem Iserlohner Kreisanzeiger:

Menden. Die Fußballerinnen des FC Borussia Dröschede haben den Titel-Hattrick verpasst. Ausgerechnet Lokalrivale FC Iserlohn feierte am Samstag auf der Anlage des VfL Platte Heide durch einen Sieg im direkten Duell den Gewinn des Kreispokals. Fußball, Kreispokal-Endspiel der Frauen: Borussia Dröschede – FC Iserlohn 0:3 (0:1). Daran, dass der FCI vollkommen zurecht das Pokalendspiel gewann, gab es keinen Zweifel. Die Borussia, die nun elf Mal in Folge im Finale stand und nur zweimal leer ausging, fand nie wirklich in die Partie, die zunächst auch nicht besonders ansehnlich war.

Es waren die Iserlohnerinnen, die mehr dafür taten, dass sich das ab Mitte der ersten Halbzeit änderte. Bis dahin hatte weder Dröschedes Torfrau Gesa Schulte, noch Mia Kestermann im Iserlohner Tor die Gelegenheit sich auszuzeichnen. Schulte war aber zur Stelle, als Sarah Brodrecht versuchte, sie mit einem Lupfer zu überwinden (34.). Acht Minuten später hatte Lina Lüders in einer ähnlichen Szene mehr Glück. Kurz vor der Pause brachte sie also den FCI in Führung.

Mit Wiederbeginn verstärkte das Team von Simon Naujoks die Offensivbemühungen sogar noch, während die Borussia nicht den Eindruck machte, einen Rückstand aufholen zu müssen. Vor allem mit einer in Rot gekleideten Spielerin kamen die Titelverteidigerinnen immer weniger zurecht: Pia Grau. Sie stieß in die Räume, spulte ein hohes Laufpensum ab, belohnte sich für ihre Leistung aber nicht mit einem Tor. Aber da war ja noch Sarah Brodrecht. Nach einer Ecke von Damla Sebetci erzielte die Stürmerin aus dem Hinterhalt das 2:0.

Jedem der gut 150 Zuschauer war klar, dass es sich dabei um die Vorentscheidung handelte, auch wenn Schiedsrichter André Schweins fünf Minuten später mit Shirin Hauser eine von Iserlohns Besten mit einer unstrittigen gelb-roten Karte vom Platz schickte. Die Defensivspielerin überzeugte bis dahin durch gutes Stellungsspiel, Übersicht und präzise Pässe. Doch auch zu Zehnt blieb der FCI am Drücker. Per Foulelfmeter erhöhte Sebetci auf 3:0.

Quelle: IKZ, Oliver Bergmann