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Neheim schockt den FCI in der Nachspielzeit

Neheim. Der FC Iserlohn kommt nicht voran. Erneut verlor das Team von Trainer Max Borchmann ein Spiel, das man nie und nimmer abgeben durfte. Eine halbe Stunde in Überzahl mit besten Chancen konnten die Gäste bei keineswegs überragenden Neheimern nicht zum Dreier nutzen. Fußball-Westfalenliga: SC Neheim – FC Iserlohn 2:0 (0:0). Beim SC läuft es aktuell. 13:0 Tore schoss das Team in den letzten drei Partien, aus denen man neun Punkte holte. Gegen den FCI hätten die Gastgeber den Platz aber wohl kaum als Sieger verlassen, wenn die Waldstädter die vom Trainer beschworene Effektivität vor dem gegnerischen Tor gezeigt hätten.

In Überzahl kam der FCI zu zahlreichen Chancen

Bis zu jenem Moment, als Neheims Yavuzaslan die gelb-rote Karte sah, war es eine ausgeglichene Partie ohne großartige Torraumszenen. 62 Minuten bemühten sich beide Mannschaft zwar, nach vorne zu spielen, doch echte Gefahr beschworen beide Teams nicht herauf. Das änderte sich mit der Unterzahl der Gastgeber schlagartig.

Zunächst vergab Bröckers einen Kopfball aus fünf Metern. Schaulandt bekam den Ball drei Meter vor dem Gehäuse noch von einem Abwehrspieler „weggestochert“. Schließlich kam Akhabach im Torraum an die Kugel, wurde aber im letzten Moment abgeblockt. Zweifel hatte Borchmann, ob Mertens bei seinem Treffer wirklich im Abseits stand. Doch es half nichts, der Ball wollte offenbar nicht ins gegnerische Tor. Doch was hinderte den FC daran, mit dieser Erkenntnis wenigstens den mehr als verdienten einen Punkt zu sichern?

Es war vor allem ein Ballverlust im Mittelfeld in der Nachspielzeit. Da wanderte das Leder schnell in die Spitze der Gastgeber. Wulf kam zum Schuss, wurde abgeblockt, doch der Ball flog über Keeper Dreesen hinweg ins Netz (92.). Das tat weh, und Neheim war jetzt obenauf. Als die Iserlohner das Spiel öffneten, fiel schließlich auch noch das 2:0 durch den eingewechselten Majewski. Zu allem Überfluss kassierte jetzt auch noch Routinier Schneider nach einem Gerangel die rote Karte.

Quelle: IKZ