1. Mannschaft

Iserlohns Notformation schlägt sich achtbar

Bochum. Die Niederlage musste man angesichts der widrigen personellen Voraussetzungen befürchten, aber mit einer Portion Glück hätte der FCI sogar einen Zähler mitnehmen können. Fußball-Westfalenliga: TuS Hordel – FC Iserlohn 3:2 (1:0).

Die Startformation las sich bei den Gästen gar nicht so schlecht, aber Christian Hampel rückte die Verhältnisse zurecht. „Lukas Lenz und Anjo Wilmanns hätten mit ihren Verletzungen eigentlich nicht spielen dürfen. Aber schlimmer konnte es bei ihnen nicht werden, und ich hatte ja niemanden.“ Unter diesen Umständen starteten die Gäste vielversprechend, kamen durch Gülbeyaz und Lenz in der Anfangsphase zu hervorragenden Möglichkeiten und wirkten in ihrem 4-2-3-1-System recht stabil. Das Umschaltspiel klappte, und wiederholt gab es gute Kontermöglichkeiten. Nach einer Ecke ging Hordel jedoch in Führung (18.), die die Mannschaft eine Viertelstunde später beinahe ausgebaut hätte.

Glück besaßen die Iserlohner auch noch einmal nach dem Wechsel, als Keeper Dreesen den Einschuss verhinderte (57.). Wenig später übersah Gülbeyaz den einschussbereiten Lenz, und dann schlug Hordel wieder zu. Nach Ernsts Stellungsfehler stand es 2:0. Doch wenig später wurde der Iserlohner Linksverteidiger gefoult, und Serafettin Sarisoy verwandelte den Strafstoß souverän zum 2:1

Die Gäste waren wieder im Spiel, aber der nächste Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten. Die Bochumer bewiesen ihre Gefahr bei Standardsituationen und trafen nach einem Freistoß zum 3:1 (75.).

Die Gäste gaben sich jedoch noch nicht geschlagen, hielten dagegen, brachten in der Schlussphase aber das Kunststück fertig, zu Dritt vor Keeper Kampschäfer den Ball nicht im Tor unterzubringen. Der eingewechselte Schneider vergab die hundertprozentige Möglichkeit. Der Anschlusstreffer blieb dann Kingsley Nweke vorbehalten, aber der kam zu spät, um noch auf den Punkt hoffen zu dürfen.

Quelle: IKZ