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U15: Dominik Starke ist zufrieden mit der Kaderplanung

Die Nachwuchsfussballer der FC Iserlohn befinden sich mitten in der Saisonvorbereitung. Wir haben mit Dominik Starke, dem neuen U15-Cheftrainer gesprochen:

Dominik, du hast dich nach 2 Jahren als DFB-Stützpunkttrainer von Iserlohn entschieden, unsere U15-Westfalenliga beim FCI zu übernehmen. Wie kam es dazu?

Der FCI ist für mich meine fußballerische Heimat. Ich habe selbst mehrere Jahre im Jugendbereich in Oestrich gespielt und darf jetzt mit Trainerkollegen zusammenarbeiten, die mich selbst schon trainiert haben. Somit hat es für mich ein Stück weit etwas von „Nach Hause kommen“ und ich kann mich voll mit dem FCI identifizieren. Nach 2 aufregenden Jahren beim Stützpunkt hat es mich nach dem Erwerb der A-Lizenz letztes Jahr aber wieder gereizt, eine Vereinsmannschaft mitsamt Ligawettbewerb und Teamführung zu übernehmen.

 

Wie zufrieden bist du mit eurer Kaderplanung und wie schätzt du euren Kader ein?

Mehr als zufrieden. Der Jahrgang 2006 wurde in den letzten Jahren zu einem sehr spielstarken Jahrgang ausgebildet und bringt viele wichtige Grundlagen mit, auf die wir nun gezielt aufbauen können. Wir konnten mit 15 Spielern einen Großteil der vorherigen starken U14-Mannschaft übernehmen und haben uns gezielt mit 5 Neuzugängen punktuell verstärkt. Somit verfügen wir über keinen riesigen, unnötig aufgeblähten Kader, sodass jeder Spieler eine wichtige Rolle spielen soll und uns weiterhelfen wird. Vorteilhaft ist sicherlich auch, dass jeder Spieler auf mehreren Positionen gleichermaßen gut eingesetzt werden kann, wodurch wir taktisch variabel spielen können.

 

Wie schätzt du die C-Jugend-Westfalenliga und eure Chancen dort ein?

Durch den Corona-bedingten Aufstieg von den letztjährigen ersten 6 Mannschaften in die Regionalliga sowie der Tatsache, dass es aus der Regionalliga keine Absteiger gibt, sind einige starke Gegner nicht mehr in unserer Staffel. Das soll aber nicht heißen, dass die mit uns übrig gebliebenen Westfalenligateams der letzten Saison sowie die Aufsteiger aus den beiden Landesligastaffeln als schwächer einzustufen sind. Es sind einige namhafte Vereine mit ebenfalls guten Jahrgängen in der Liga vertreten, hinzu kommen viele weite Auswärtsfahrten gegen teilweise unangenehme Gegner, die uns ebenfalls alles abverlangen werden. In der höchsten westfälischen Spielklasse sollte somit jedes Spiel als Herausforderung eingeordnet werden.

 

Was soll denn nun für euch am Ende dabei herausspringen?

An erster Stelle steht für uns als Trainerteam die Ausbildung aller Spieler. Mein Co-Trainer Jens Römer und ich, wir weigern uns, den sportlichen Erfolg mit der Brechstange zu produzieren und Spiele mit schäbigem, aber effektivem Fußball zu gewinnen und sich anschließend auch noch darüber zu freuen. Diese Ergebnisprofilierung sieht man leider mittlerweile im Jugendbereich zu genüge. Natürlich wollen auch wir Siegertypen entwickeln und jedes Spiel gewinnen, jedoch ist es unser Bestreben, durch hochklassige Ausbildung und guten Fußball gepaart mit Leidenschaft und Teamgeist zu sportlichem Erfolg zu kommen.

 

Also gibt es kein Saisonziel?

Das einzig verpflichtende Ziel, das wir dem Verein schuldig sind, ist logischerweise der Klassenerhalt. Nach oben setzen wir natürlich keine Grenzen, jedoch bauen wir uns selbst dabei keinen Druck auf. Unser Ziel ist es, zu den spielstarken Teams der Liga zu gehören und möglichst viele Spiele zu dominieren und Gegner zu besiegen. Sollte dabei am Ende ein Tabellenplatz möglichst weit oben herausspringen, werden wir diesen sicherlich nicht ablehnen. Mit unserem spielstarken Kader und einer guten Atmosphäre gepaart mit wenigen Ausfällen und den nötigen Glücksmomenten im Saisonverlauf kann es also eine erfolgreiche Saison werden, aus der die Jungs hoffentlich viel für ihre weitere Laufbahn mitnehmen werden.

 

Wie verläuft eure Saisonvorbereitung?

In den ersten drei Wochen hatten die Spieler die Wahl zwischen einem individuellen Fitnessplan oder freiwilligem Fußballtraining, je nachdem, ob sie im Urlaub oder zu Hause waren bzw. eine Fußballpause brauchten oder lieber mit Ball am Fuß fit bleiben wollten. Diese individuelle Herangehensweise kam insgesamt gut an und soll dafür sorgen, dass alle Spieler ab der 4. Ferienwoche bereits konditionell topfit sind. Ab dann erwarten wir nämlich alle Spieler beim Training, damit wir mit taktischen Inhalten starten können. Neben vielen Trainingseinheiten und einigen Trainings-Ganztagen sowie Teamaktivitäten werden wir natürlich auch zahlreiche Testspiele – überwiegend gegen Regionalligisten – absolvieren, um uns unter hohen Anforderungen und bei hoher Intensität auf den Ligastart vorzubereiten.