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1. Mannschaft (269)

Können zwei Halbzeiten unterschiedlicher sein als in diesem Spiel? In der ersten enttäuschte der FC auf der ganzen Linie und lag verdient zurück. Mit einem Doppelschlag nach einer Stunde meldete er sich zurück, kassierte eine rote Karte und schoss in Unterzahl sogar noch einen klaren Sieg heraus. Viel Spektakel also im Willi-Vieler-Stadion, das im letzten Heimspiel des Jahres aber ziemlich leer blieb.

Der FC Iserlohn hatte auch gegen den Holzwickeder SC das Glück nicht auf seiner Seite.

Beim 2:2 Unentschieden im Heimspiel gegen den Holzwickeder SC schossen Lukas Lenz (16.) und Yannik Marks (76.) die Tore für den FC.

Iserlohn. „Wir sind ja wirklich die Wundertüte der Hinrunde“, blickt Christian Hampel auf eine erste Serie in der Westfalenliga zurück, in der seine Mannschaft rauschende Siege wie desaströse Niederlagen im Programm hatte. Am Hemberg spielte sie zuletzt aber konstant gut und erfolgreich, und das macht dem Trainer Mut für das Spiel gegen den Holzwickeder SC.

Bochum. Jürgen Heipertz, der Trainer der Concordia, sprach dem Kollegen Christian Hampel aus der Seele. „Glücklicher kann man kaum gewinnen“. Zwei ernsthafte Torchancen verbuchten die Gastgeber und erzielten damit zwei Tore. Effektiver geht es nicht. Fußball-Westfalenliga: Concordia Wiemelhausen - FC Iserlohn 2:1 (0:0). Das Wechselspiel der letzten Wochen mit Heimsieg und Auswärtsniederlage sollte in Bochum unbedingt beendet werden, schließlich hat der FC die Spitzengruppe noch nicht komplett aus den Augen verloren. Doch beim Liganeuling gab es die nächste Enttäuschung.

Der FC Iserlohn hat die ersten Personalentscheidungen für die Rückrunde bekannt gegeben. Patrick Leclaire verlässt den Verein.

Iserlohn. Setzt sich die Berg- und Talfahrt beim Fußball-Westfalenligisten FC Iserlohn fort, oder findet die Mannschaft von Trainer Christian Hampel endlich zu konstant guten Leistungen? Aufschluss darüber wird der sonntägliche Auftritt beim stark gestarteten Neuling Concordia Wiemelhausen geben.

Iserlohn. Es ist noch gar nicht so lange her, da hatte sich der FC einen echten Heimkomplex zugelegt. Jetzt hat er am Hemberg den dritten Zu-Null-Sieg in Folge eingefahren, dabei eine richtig gute Leistung gegen einen starken Aufsteiger gezeigt und unweigerlich die Frage aufgeworfen, wie man vor einer Woche nur 0:5 in Neheim verlieren konnte.

Iserlohn. Mit der verbalen Aufarbeitung des Fiaskos von Neheim hat sich Christian Hampel Zeit gelassen. Am Dienstag sorgte der Trainer des FC Iserlohn dafür, dass es für die Spieler keine ausgeprägte Feiertagsruhe gab und setzte für 9 Uhr früh eine Laufeinheit an. Deren Intensität machte unmissverständlich deutlich, wie groß Hampels Unmut über die 0:5-Abfuhr war und auch noch ist.

Neheim. Nach dem Spiel erhielt Christian Hampel einige Anrufe. Allgemeiner Tenor: „Stimmt das wirklich?“ Es stimmte. Der FC kam eine Woche nach dem furiosen 9:0 gegen Lennestadt beim Vorletzten unter die Räder. Und der Trainer war nach diesen 90 Minuten fassungslos, eine solche Vorstellung hatte er nicht für möglich gehalten.