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Binnen zwei Minuten das Spiel in Olpe gedreht TOP NEWS

Olpe. Im Kampf um den Klassenerhalt bereitete sich der FC Iserlohn gestern beim Nachholspiel in Olpe selbst das schönste Ostergeschenk und sicherte sich mit einem verdienten 3:1gegen die zuletzt zum Angstgegner gewordenen Sauerländer wichtige Punkte. Die Iserlohner verharren zwar noch auf dem ersten Abstiegsplatz, können diesen aber am Samstag mit einem Heimsieg gegen Kirchhörde wieder verlassen. Fußball-Westfalenliga: SpVg. Olpe - FC Iserlohn 1:3 (1:2).

Das war kein Spiel für schwache Nerven. Trainer Christian Hampel sah zwar, wie seine Mannschaft bisweilen reihenweise gute Chancen kreierte, aber zwischendurch auch immer kleine Nachlässigkeiten in der Defensive.

 

Die Iserlohner hätten schon frühzeitig mehr Sicherheit in ihre Aktionen bekommen können, als Marks mit einem langen Diagonalpass Torjäger Lenz bediente. Der setzte den Ball aber am langen Pfosten vorbei (19.). Iserlohn gestaltete zwar über weitere Strecke die Partie, doch wie aus dem Nichts heraus durften die Olper jubeln. Bei einer Ecke befand sich die FCI-Abwehr in einem kollektiven Tiefschlaf. Der am zweiten Pfosten lauernde Prothmann konnte ungehindert einköpfen (28.). Die Iserlohner wirkten nach diesem Rückschlag sichtlich geschockt und bekamen anschließend zehn Minuten lang keinen Zugriff auf das Spiel. „Wir waren“, so Hampel, „plötzlich komplett draußen.“ Die Gastgeber machten Druck, konnten Dreesen aber kein weiteres Mal überwinden und verfielen schließlich selbst in Schockstarre.

 

 

Binnen zwei Minuten drehten die Iserlohner die Partie. Erst erzielte Nweke nach einem Doppelpass mit Marks den Ausgleich (43.), dann schloss Lenz eine sehenswerte Kombination über Sarisoy, Ernst und Yildirim ebenso spektakulär mit der kaum noch erhofften Führung ab (45.). Er drehte sich in zwei Gegenspieler und schob den Ball ins lange Eck. Dieser Rückschlag wirkte bei den Gastgebern trotz der Pause nach, denn fünf Minuten nach Wiederbeginn schlug es erneut im Olper Gehäuse ein. Nach einem langen Ball hinter die Kette erhöhte Marks auf 3:1.In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem Lenz und Yildirim weitere gute Möglichkeiten ausließen, aber auch die Sauerländer im Abschluss entweder an den eigenen Nerven oder an Dreesen scheiterten. Glück hatten die Gäste bei einem Ohm-Kopfball, der sich auf die Latte senkte (75.).

 

Quelle: IKZ