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FCI wird Dritter bei den Stadtmeisterschaften TOP NEWS

Iserlohn. Fast 29 Jahre hatte man in Kalthof auf diesen Moment warten müssen. Als Marius Kaminski den Ball vier Sekunden vor Schluss in der Partie gegen Borussia Dröschede zum 4:3 ins Tor schob, gab es kein Halten mehr. Der Bezirksligist holte sich zum dritten Mal nach 1983 und 1989 nun den 2018er Titel des Stadtmeisters.

 

Glücklich war dieser Erfolg sicherlich, doch auch nach einem 0:3-Rückstand glaubte das Team, das über einige echte Hallenspezialisten verfügte, an sich und durfte am Ende zurecht jubeln. Fassungslosigkeit herrschte dagegen kurzzeitig bei den Borussen, die an drei Tagen ein guter Gastgeber waren, derartiges sportliches Entgegenkommen aber sicher nicht geplant hatten. Nach zwei schwächeren Spielen am Nachmittag hatten sich die Dröscheder im Halbfinale mit einem starken Auftritt gegen den 2016 und 2017 siegreichen FC Iserlohn in Stellung gebracht.

 

Im Neunmeterschießen war Jakubczyk nicht bezwingbar

Endrunde, 1. Halbfinale: FC Iserlohn - Borussia Dröschede 3:4 n.N. Slimi und Rödel hatten die Borussen bis zur 9. Minute 2:0 in Führung gebracht. Lenz verkürzte, doch Petkovic antwortete wenig später in Mittelstürmer-Manier zum 3:1. Mustajbasic vergab die Chance zur Entscheidung. Nicht so Lenz, der 61 Sekunden vor Schluss zum 2:3 traf und vier Sekunden vor dem Ende unglaublich cool ausglich. Somit musste das Neunmeterschießen entscheiden. Jakubczyk wuchs über sich hinaus und hielt gegen Lötters, Deppe und Yildirim. FCI-Keeper Dreesen ließ Rödel und Petkovic keine Chance. Einzig Slimi traf und machte den Dröscheder Finaleinzug perfekt. Unschön war in dieser Partie, dass FCI-Spieler Deppe von vielen Zuschauern bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen wurde.

 

2. Halbfinale: SC Hennen - SSV Kalthof 2:3. Die Kalthofer Führung durch Glaser (6) wandelten Rudzinski (in doppelter Überzahl) und Berg (10.) in ein 2:1 für den SC um. Doch der SSV ließ nicht locker, kam schon bald durch den starken At. Serter zum Ausgleich. Als die meisten schon mit einer Neunmeterentscheidung rechneten, machte Glaser 80 Sekunden vor Schluss den Kalthofer Finaleinzug perfekt.

 

Spiel um Platz drei: FC Iserlohn - SC Hennen 1:0 n.N. Beide Teams verständigten sich auf ein sofortiges Neunmeterschießen, in dessen Mittelpunkt augenscheinlich das Duell der beiden aus Dortmund stammenden Torhüter Dreesen und Grochla stand. Während der FCI-Keeper dem Kollegen das Leder in die Maschen jagte, entschärfte er im vierten Hennener Versuch den Schuss von Grochla. Da alle anderen Schützen trafen, ging Platz drei an den Westfalenligisten.

 

Finale: Borussia Dröschede - SSV Kalthof 3:4. Nach drei Minuten fragten sich die Zuschauer eigentlich nur, wie hoch der Erfolg des Favoriten ausfallen würde. O. Tekin, Rödel und Bouaich hatten die Borussia blitzschnell mit 3:0 in Führung gebracht. O. Tekin musste das 4:0 machen, und auch weitere Chancen blieben ungenutzt.

 

 

Dann wachte Kalthof auf. At. Serter gelang der Anschluss, in Überzahl verkürzte Glaser (6.), doch die Führung der Dröscheder, die in der Folge weitere Hochkaräter ausließen, hielt bis in die Schlussminute hinein. Dann glich D’Amico 46 Sekunden vor dem Ende aus. Und als schon alle Beteiligten mit einer Neunmeterentscheidung rechneten, nutzte Kaminski einen Borussen-Patzer zum Schuss ins Glück. Der Rest ging im Siegestaumel der entfesselten SSVer unter.

 

 

Bericht & Quelle: IKZ