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Fünffacher Lenz sorgt für Finnentroper Frust TOP NEWS

Iserlohn. Das war ein Statement des FC Iserlohn. Dank des überragenden fünffachen Torschützen Lukas Lenz fegten die Gastgeber defensiv überforderte Finnentroper vom Platz und verschafften sich in der Tabelle ein wenig Luft im Keller. Fußball-Westfalenliga: FC Iserlohn - SG Finnentrop/Bamenohl 5:1 (2:1).

Gästetrainer Behle hatte angesichts des mauen Treibens seiner Mannschaft offenbar genug Zeit gehabt, sich einen möglichst irritierenden Satz für das Pressegespräch auszudenken. „Ich finde es gut, dass im Ruhrpott alle so toll zusammenhalten“, entfuhr es ihm im Vorbeigehen. Was wollte der Übungsleiter, der seine Mannschaft zuvor im Kreis in der Spielfeldmitte intern kritisiert hatte, abgesehen von einer falschen geografischen Einschätzung, sagen?

 

Offensive Ausrichtung der Gäste kommt FC entgegen

Es wird ebenso sein Geheimnis bleiben wie die Beweggründe für eine derart offensive Ausrichtung der Abwehr. Die lud mit kapitalen Stellungsfehlern und grenzwertigem Zweikampfverhalten einen zu Beginn nicht vor Selbstvertrauen strotzenden FC zum Toreschießen ein.

 

Nach einigen vielversprechenden Vorstößen und einem Dämpfer (9.), als M. Entrup das Leder allerdings in die Wolken jagte, eröffnete Lenz den Torreigen. Sein Kopfball saß (22.), und drei Minuten später stürmte er von der Mittellinie alleine auf das Gästetor zu. Keeper Grajewski blieb ohne Abwehrchance.

 

Finnentrop wirkte geschockt, behielt die Marschroute aber bei und wurde für diesen Mut belohnt, als auch der FC einmal mehr zu lasch verteidigte. Nach einer Freistoßflanke spitzelte M. Schrage den Ball zum Anschluss in die Maschen (32.).

 

Jetzt wackelten die Gastgeber kurzzeitig, die auf der anderen Seite durch Wilmanns den dritten Treffer verpassten (38.), und nach der Pause besser sortiert wirkten. Nun wurde konzentrierter verteidigt und energischer nachgesetzt. Deppe eroberte den Ball und bediente Lenz von der rechte Seite, der in der Mitte zum 3:1 einschob (57.).

 

Schlenzer mit dem Außenrist zum 4:1 war allererste Sahne

 

Der Stürmer war jetzt ganz in seinem Element. Er wurde immer wieder gesucht und war stets anspielbar. Kein Wunder, dass auch der vierte Treffer auf sein Konto ging. Sein Schlenzer mit dem Außenrist war allererste Sahne (60.). Und der lange mit Ladehemmung kämpfende Angreifer hatte noch mehr Körner im Tank. Gegen mannschaftlich nun komplett zerfallende Gäste legte er noch den fünften Treffer drauf (79.). Dass Marks einen Freistoß neben das Tor jagte (63.), war Glück für Lenz, denn so schaffte er einen Hattrick und den ersten Fünferpack seiner Karriere.

 

Quelle: IKZ