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Nur mageres Remis gegen Brackel TOP NEWS

Oestrich. Der FC Iserlohn schafft es einfach nicht, seine herausragenden Leistungen im Pokal in die Meisterschaft zu transferieren. Gegen Brackel gab es im Oestricher Willi-Vieler-Stadion nur ein mageres 1:1-Remis, das am Ende zweifellos etwas glücklich war, weil die Gäste ein deutliches Chancenplus besaßen. Fußball-Westfalenliga: FC Iserlohn – SV Brackel (0:1).

Gegen tief stehende, mit einer Fünfer-Kette agierende und nur auf Konter lauernde Gäste taten sich die Iserlohner von Beginn an schwer. Allerdings war das Selbstvertrauen der Gastgeber nach einem Blackout von Keeper Dreesen schnell dahin. Einen Rückpass von Lötters wollte der sonst so zuverlässige Schlussmann vor seinem Strafraum zurück auf den Absender leiten, doch Basic sprintete dazwischen und schob den Ball ins verwaiste Gehäuse zum 0:1 ein (6.).

 

Strittige Ampelkarte gegen Lötters in der Nachspielzeit

Die Iserlohner, die im Pokalspiel gegen Lotte noch so begeistert hatten, wirkten anschließend total konsterniert. Sie bekamen kein Tempo in die Partie, die Pässe in die Spitze wurden zu ungenau oder steil gespielt. Den Aktionen fehlten jegliche Kreativität, erst kurz vor der Pause sorgten Nweke und Marks mit Distanzschüssen für die ersten gefährlichen Abschlüsse. Zuvor verpassten die Dortmunder mehrfach, den Vorsprung auszubauen. Sie lauerten auf Fehler des FCI, die sich prompt einstellten. Nach laxem Zuspiel von Dreesen bekam Yildirim den Ball nicht unter Kontrolle, der Keeper rettete letztlich mit einer Klasseparade gegen Brackels Torjäger Basic (35.), wäre aber machtlos gewesen, als seine Vorderleute auf Abseits spekulierten und Sacher allein auf ihn zulief. Er drosch den Ball jedoch weit über das Gehäuse (39.).

 

 

Im zweiten Durchgang machte Iserlohn zwar mehr Druck, hatte auch schnell eine gute Möglichkeit durch Sarisoys Freistoß (52.), die besseren Chancen besaßen weiterhin die Gäste. Sacher sprintete in einen Rückpass von Sarisoy, Dreesen hielt seine Farben im Spiel (59.). Wenig später startet Sacher erneut durch, abermals wehrte Dreesen ab. Erst danach wurden die Gäste torgefährlicher. Nach einem Eckball traf Lenz zwar nur den Pfosten, doch wenig später stand er nach einer Flanke von Yildirim aus dem Halbfeld goldrichtig (78.). Jetzt hatten beide Seiten viel Glück. Brackel, weil Erdogan gegen Lenz auf der Torlinie klärte, und Iserlohn, weil die Dortmunder ihre Konter schlecht zu Ende spielten. Erwähnenswert war sonst nur noch die fragwürdige Ampelkarte in der Nachspielzeit gegen Lötters nach angeblichem Foulspiel.

 

Quelle: IKZ