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IKZ: Verdienter Heimsieg, der für Entspannung sorgt TOP NEWS

Iserlohn. Am Ende wurde es deutlich, doch von diesem 4:1 wird man sich beim FC nicht blenden lassen. Die Leistung, die diesem dritten Saisonsieg vorausging, war beileibe nicht so berauschend, dass man nun den Durchmarsch in die obere Hälfte erwarten kann. Aber das durfte man einer Mannschaft ohne ausgeprägtes Selbstvertrauen und mit immer neuen personellen Problemen nicht wirklich ankreiden. Fußball-Westfalenliga: FC Iserlohn - DJK TuS Hordel 4:1 (2:1).

Zur nicht enden wollenden Verletzungsmisere bei den Iserlohnern gesellte sich zur Abwechslung einmal eine Suspendierung. Raphael Gräßer flirtet offenbar intensiv mit dem RSV Meinerzhagen, und so lange das nicht aufhört, will Trainer Christian Hampel lieber auf den Mittelfeldmann verzichten. Ein Gräßer in Topform hätte der Mannschaft auf dem wie üblich schwer bespielbaren Hemberg-Rasen gut getan. Sie kam eher schleppend ins Rollen und lag nach einer knappen Viertelstunde hinten.

 

Trainer hat Raphael Gräßer vorerst suspendiert

Dominik Deppes Abwehrversuch wurde zur Vorlage für den Gegner, der Ball landete bei Bastürk, der aus kurzer Distanz vollstreckte. Danach brauchten die Gastgeber eine Weile, um sich wieder zu fangen. Der Aufbau war von Fehlern geprägt, Torchancen gab es nicht. Zum Glück für den FC half dann Hordel mit.

 

Foul an Deppe im Strafraum, Elfmeter, und Serafettin Sarisoy verwandelte ganz sicher. Danach waren die Iserlohner endlich im Spiel, jetzt erspielten sie sich echte Torchancen, doch Wilmanns, Lenz und Ernst scheiterten. Also half wieder Hordel. Ein kapitaler Fehlpass vor die Füße von Lukas Lenz, der bediente Kingsley Nweke, der sich die Ecke aussuchen durfte.

 

Wer unmittelbar vor der Pause in Führung geht, sollte eigentlich gestärkt in den zweiten Durchgang starten. Doch stattdessen schien der FC eine Weile um den Ausgleich betteln zu wollen. Der Mannschaft fehlte die Ruhe, sie schaffte es nicht, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und die größer werdenden Freiräume zu nutzen. Auf diese Weise förderte sie die Angriffsbemühungen der Gäste. Die drängten zwar, kamen im gegnerischen Strafraum aber nicht nennenswert zum Zuge, weil die FC-Deckung diesmal weitgehend zuverlässig arbeitete. Aber mit einem Glückstreffer musste man immer rechnen, es blieb also spannend. Bis zur 73. Minute.

 

 

Da beendete Lukas Lenz das Bangen um den Heimsieg, als er einen gelungenen Spielzug mit einer schönen Einzelaktion abschloss. Damit waren die Gäste geschlagen, denn wie sollte diese harmlose Offensive noch zwei Treffer zustande bringen? Gefahr drohte dem FC nicht mehr, und er durfte sogar den Schlusspunkt durch Kingsley Nweke setzten, der einen Konterzug sehenswert vollendete. Der Abpfiff folgte sogleich, und der FC konnte aufatmen.

 

Quelle: IKZ