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Hampel-Elf bietet dem Favoriten im Mondpalast lange Paroli TOP NEWS

Fußball-Westfalenliga: DSC Wanne-Eickel - FC Iserlohn 4:2 (0:1).

Im Mondpalast-Stadion fehlte der Mannschaft von Trainer Christian Hampel nicht viel zum Teilerfolg. Denn nach dem Ausgleich durch Philipp Herder stand nur noch eine Viertelstunde Spielzeit auf der Uhr. Aber der gastgebende Titelanwärter wurde im Endspurt seiner Favoritenrolle noch gerecht.

 

In der ersten Hälfte kamen die Iserlohner nur mit Glück um einen Rückstand herum. Ginczek traf in der 13. Minute nur die Querlatte, der Ball sprang wieder ins Feld zurück. Der DSC dominierte, aber wie aus heiterem Himmel gingen die Waldstädter in Führung. Nach einem öffnenden Diagonalpass von Marks markierte Goalgetter Lenz seinen ersten Saisontreffer (22.). Bis zur Pause stabilisierte sich die FC-Defensive. Die Gäste nahmen die schmeichelhafte Führung mit in die Kabine, denn nach Nwekes Chance (34.) vereitelte Deppe in höchster Not gegen den einschussbereiten Ginczek den Ausgleich (37.).

 

In der zweiten Hälfte hatten die Iserlohner sogar das 0:2 vor Augen, aber Gräßer fehlte es im Abschluss an der nötigen Kaltschnäuzigkeit (52.). Dann nahm die DSC-Offensive Fahrt auf. Nach einem unnötigen Deppe-Foul köpfte Schlüter zum Ausgleich ein (62.). Und gut zehn Minuten später musste Dreesen nach einem Blackout von Youngster Meckel ein zweites Mal hinter sich greifen.

 

 

Aber die Gäste steckten nicht auf, bewiesen Moral und schlugen umgehend zurück. Der aufgerückte Herder köpfte eine präzise Marks-Flanke zum 2:2 ein. Das Unentschieden war nun greifbar nahe, denn die Iserlohner hatten jetzt mehr vom Spiel. Der Favorit wankte, fiel aber nicht. Und dann leitete eine sehenswerte Einzelaktion von Gerick dem Umschwung zugunsten des DSC ein - 3:2 (82.). Lötters und Dimitrov kamen noch zu einem Abschluss, aber Keeper Gerlach war nicht mehr zu bezwingen. In der Nachspielzeit stand sein Gegenüber im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einem Foul an Wnuk zeigte Schiedsrichter Skorupa auf den Punkt und dem FC-Zerberus zusätzlich die rote Karte. Tomaschewski ließ sich die Chance zum 4:2 nicht entgehen. Ob Rotsünder Dreesen nur für ein Spiel gesperrt wird, entscheidet sich noch in dieser Woche.

 

Quelle: IKZ