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IKZ: Hampel-Elf fegt Oberligist Ennepetal vom Platz Foto: Dennis Echtermann

IKZ: Hampel-Elf fegt Oberligist Ennepetal vom Platz TOP NEWS

Der FC Iserlohn warf den enttäuschenden Oberligisten TuS Ennepetal mit 5:0 aus dem Westfalenpokal.

 

Iserlohn. Die Westfalenliga-Kicker des FC Iserlohn haben eine Woche vor dem Saisonstart ihre gute Form unter Beweis gestellt. Gegen den enttäuschenden Oberligisten TuS Ennepetal hatte das Team von Trainer Christian Hampel Ball und Gegner fest im Griff. Nach dem Schlusspfiff gab es den verdienten Beifall von der Tribüne. Fußball-Westfalenpokal: FC Iserlohn - TuS Ennepetal 5:0 (2:0). Kontrollierte Offensive - diese Devise hatte der FCI-Coach vor dem Anpfiff ausgegeben. Aber seine Schützlinge wollten mehr, rissen gleich die Initiative an sich. Zusammen mit Meckel bildete Lieder, der nach nicht einmal zwei Minuten nur knapp neben den linken Pfosten zielte, das wohl jüngste Abfangjäger-Duo. Beide interpretierten diese Rolle überzeugend. Dahinter stand mit dem langen Lötters der beste Zweikämpfer der Gastgeber, die nur einmal ernsthaft in Gefahr gerieten.

 

Am langen Lötters gab es einfach kein Vorbeikommen

An der Iserlohner Nr. 4 gab es einfach kein Vorbeikommen, aber in der 5. Minute drohte das 0:1. Nettersheim semmelte die Kugel aber völlig freistehend aus der Nahdistanz über die Querlatte. Dann waren schon wieder die Waldstädter an der Reihe, Gülbeyaz scheiterte am aufmerksamen Weusthoff (7.). Die lauffreudigen Iserlohner nutzten die sich bietenden Freiräume und bejubelten wenig später den sehenswerten Führungstreffer. Nach Marks-Zuspiel überwand Nweke den TuS-Keeper mit einem eleganten Lupfer. Danach hatten Meckel (21.) und der Torschütze (25.) sogar das 2:0 vor Augen. Das Versäumte holten die Iserlohner schnell nach: Ecke Marks, Kopfballverlängerung Lötters, dann war wieder Nweke beteiligt. Es roch nach Eigentor, aber der sichere Schiedsrichter Zabell vermerkte wieder Nweke im Protokoll (28.). Danach wurde Ernst auf dem Weg zum 3:0 abgeblockt (36.).

 

Die Iserlohner drängten nach Wiederanpfiff auf das 3:0

 

Das allgemein erwartete Aufbäumen des Oberligisten blieb aus, die Iserlohner drängten auf den dritten Treffer. Torhüter Weusthoff stand nun im Mittelpunkt. Erst rettete er per Fußabwehr gegen Lieder (47.), dann machte er eine Triple-Chance von Nweke, Gülbeyaz und Gräßer zunichte (54.). Auf der anderen Seite verlebte Dreessen eine ruhigen Nachmittag, denn seine Teamkameraden machten weiter ordentlich Druck. Gülbeyaz erhöhte nach Balleroberung auf 3:0 (56.). Marks bereitete über links das 4:0 vor, in der Mitte knallte Ernst dann volley ein (61.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Torjäger Lenz. Im dritten Versuch drückte er den Ball nach Vorarbeit von Ernst und Gräßer über die Linie (89.).

 

 

Quelle: IKZ, Jürgen Schmidt