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Trotz schneller Führung findet FC Iserlohn nicht ins Spiel TOP NEWS

Holzwickede. Rang drei sollte im letzten Spiel verteidigt werden , doch dazu hätte der FC in Holzwickede einen Punkt holen müssen. Chancen dazu gab es, aber am Ende kassierten die Waldstädter ihre neunte Saisonniederlage.

Fußball-Westfalenliga: Holzwickeder SC - FC Iserlohn 2:1 (2:1). Trainer Christian Hampel musste beim Saisonabschluss passen, das Coaching übernahm sein Co-Trainer, und der wirkte verärgert. „Holzwickede war in der ersten Hälfte besser - galliger und läuferisch stärker“, resümierte André Juchum, der auch unumwunden einräumte, dass die Führung durch Kapitän Lukas Lenz nicht dem Spielverlauf entsprach. Der markierte nach einem Konter seinen 25. Saisontreffer und sicherte sich damit die Torjägerkrone.

 

Acht Minuten waren erst gespielt, und die Hausherren wirkten kein bisschen verunsichert. Sie drückten auf das Tempo und nutzen jeweils nach Eckbällen die halbherzigen Abwehrversuche des FC. Vor dem 1:1 (11.) bekamen die Iserlohner den Ball nicht weg, vor dem 2:1 (20.) ließen sie Holzwickedes Hibbeln unbehelligt schießen.

 

Die Gäste sorgten zwar noch einige Male durch Konter für Gefahr, hätten kurz vor der Pause durch Lenz auch ausgleichen können, doch unter dem Strich ging die Holzwickeder Führung absolut in Ordnung. Ein Manko bei Iserlohn: Philipp Herder und Nils Cala schieden verletzt aus, so dass mit Kevin Meckel nur noch ein Innenverteidiger auf dem Feld stand. Dominik Deppe rückte an seine Seite und machte seinen Sache recht gut.

 

 

Den Willen, diese Partie noch zu drehen, konnte man den Iserlohnern im zweiten Durchgang nicht absprechen. Sie gaben nicht auf, hatten mehr Kontrolle im Zentrum und bliesen zum Endspurt, als beim HSC die Kraft nachließ. In den letzten zehn Minuten gab es große Ausgleichsmöglichkeiten für Lenz. Nweke, Gräßer und Sarisoy, und beinahe hätte es sogar noch das ganz besondere Happy-End gegeben. Denn zum letzten Freistoß lief in der Schlussminute Torhüter Daniel Dreesen nach vorn. „Im Training haut er die Dinger in den Winkel“, berichtete Juchum. Doch diesmal scheiterte Dreesen mit seinem Schuss aus 18 Metern.

 

Quelle: IKZ