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Iserlohner verteidigen mit Punkt in Lünen den dritten Platz TOP NEWS

Lünen. Mit gemischten Gefühlen verließ Christian Hampel seine langjährige Wirkungsstelle, denn der Teilerfolg in Lünen stimmte Iserlohns Trainer nur teilweise zufrieden: „Wir hätten vor dem überraschenden Ausgleich klar führen müssen.“

Fußball-Westfalenliga: Lüner SV - FC Iserlohn 1:1 (1:1). Mit dem Remis verteidigten die Iserlohner den dritten Tabellenplatz, doch insbesondere im ersten Durchgang verpassten sie mehrfach die Gelegenheit, die Partie frühzeitig zu entscheiden.

Von Beginn setzten die Gäste die Lüner mit ihrem defensiven Pressing unter Druck, ergab sich für den von Marks schön freigespielten Nweke schon nach vier Minuten die Möglichkeit zur Führung. Statt selbst zu schießen, wollte er Lenz bedienen. Wenig später rückte erneut Nweke in den Mittelpunkt, er zögerte aber zu lange, so dass sein Schuss noch abgefälscht wurde und am langen Pfosten vorbei strich. Aber aller guten Dinge sind bekanntlich drei, die dritte Gelegenheit verwertete der Nigerianer mit einem gefühlvollen Heber hinweg über den herausstürmenden Torwart, nachdem zuvor Lieder mit einem feinen Lupfer die LSV-Abwehr düpiert hatte.

„Wir waren richtig gut im Spiel“, lobte Hampel die tadellose Balance zwischen Ballbesitz und schnellem Umschaltspiel, ärgerte sich aber über weitere Nachlässigkeiten im Abschluss. Sarisoys Schuss wurde von der Torlinie gekratzt, und ein Kopfball von Lenz verfehlte knapp das Ziel. Kurz vor der Pause stellten dann die Lüner den Spielverlauf auf den Kopf. Nach einer Ecke landete der Ball am langen Pfosten, wo der frei stehende Akyüz nur noch den Fuß hinhalten musste. Im Gegenzug hätte Gräßer die passende Antwort geben können, aber der LSV rettete abermals auf der Torlinie.

 

In der Pause wurde Hampel etwas lauter, wollte die Mannschaft wachrütteln. „Ich weiß, wie sie nach solchen Treffern reagiert. Sie macht sich zu viele Gedanken, wie so etwas sein kann.“ Aber der LSV kam besser aus der Kabine, schreckte die Iserlohner mit einem Lattenknaller auf und vergab weitere Chancen, während der FCI seine Konter nicht nutzte. Es ging hin und her. „Für die Zuschauer war es ein Topspiel“, beschriebt Hampel den seiner Meinung nach „wilden Spielverlauf“.

 

Quelle: IKZ