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Knock-out zwei Minuten vor Schluss TOP NEWS

Oestrich. Mit hängenden Köpfen verließen die Iserlohner nach dem Pokalaus den Platz. In einer dramatischen zweiten Halbzeit glichen sie einen 0:2-Rückstand aus, doch eine Unachtsamkeit in der Defensive ließ am Ende den Regionalligisten aus Münster jubeln.

Fußball, C-Junioren-Westfalenpokal-Halbfinale: FC Iserlohn - Preußen Münster 2:3 (0:1). „Die Niederlage ist ärgerlich, weil wir in manchen Szenen zu blauäugig waren“, haderte Trainer Sascha Clever mit vielen falschen Entscheidungen, die zu leichtfertigen Ballverlusten führten und Münster zumindest vor einer Verlängerung bewahrten. „Jetzt müssen wir uns auf die Meisterschaft konzentrieren“, hakte Jugendleiter Jörg Pantring die Partie schnell ab: „Allerdings hat der Sieg aufgrund der Vorgeschichte einen faden Beigeschmack.“ Die Münsteraner weigerten sich trotz vorheriger Absprache die Partie zu verlegen, da Iserlohns Chef-Coach Oliver Ruhnert verhindert war

Iserlohner vor der Halbzeit mit den besseren Chancen

In der ersten Halbzeit waren die Iserlohner vor 200 Zuschauern spielerisch klar die bessere Mannschaft, besaßen durch Karageoridis, Jukic und Wältermann gute Chancen zur Führung. Die fiel stattdessen auf der anderen Seite, als die Gastgeber mit ihren Gedanken offenbar schon in der Halbzeit weilten. Nach einem Eckball traf der sträflich frei stehende Zenuni unmittelbar vor dem Pausenpfiff.

Nach dem Wechsel kamen die körperlich klar überlegenen Münsteraner besser ins Spiel und erhöhten abermals nach einem Eckball auf 2:0 (45.) - erneut wirkte die FC-Abwehr unsortiert und hieß der ungehindert zum Kopfball hoch steigende Torschütze Z.enuni. „Dabei haben wir vor den Standards gewarnt“, schimpfte Clever.

Der Landesligist gab nicht auf. Binnen drei Minuten sorgten Karageoridis und Lokman für den verdienten Ausgleich. Anschließend riskierten die Gastgeber vielleicht zu viel, wollten unbedingt die Entscheidung erzwingen, wodurch sich Kontermöglichkeiten für die Gäste ergaben. Als sich die Verlängerung andeutete, unterlief dem FC ein dummer Abspielfehler, den Zenuni zwei Minuten vor dem Ende zu seinem dritten Treffer nutzte.

 

FCI: Menard; Maleika (52. Friese), Calik, Trotimov (60. Choinowski), Hilberg, Birkenstock (36. Lokman), Jukic, Erzurum (49. Eßmann), Urban, Karageoridis, Wältermann.

 

 

Quelle: IKZ, Helmut Muschiol