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Serienknacker stoppen auch den FCI TOP NEWS

Iserlohn. Nach acht Spielen ohne Niederlage und fünf Siegen hintereinander stoppte Wanne-Eickel die Erfolgsserie des FC Iserlohn. „Wir sind die Serienknacker“, freute sich DSC-Trainer Holger Flossbach, denn vor sechs Wochen fügte seine Elf dem Lüner SV nach fast zwei Jahren die erste Heimpleite zu. Sein Gegenüber Christian Hampel war dagegen stinksauer.

Fußball-Westfalenliga: FC Iserlohn – DSC Wanne Eickel 2:4 (1:1). Nicht die bisweilen eigenwillige Verhaltensweise des Schiedsrichters brachte Iserlohns Trainer auf die Palme, sondern vielmehr seine im Defensivbereich zuweilen arg nachlässig agierende Mannschaft, die bei allen Gegentreffern Schützenhilfe leistete. „Der Schiedsrichter hat mit der Niederlage nichts zu tun“, polterte Hampel, der die Schlussphase von der Tribüne aus verfolgen musste, weil er lautstark schimpfte, als Gräßer verletzt auf dem Rasen lag und das Spiel nicht unterbrochen wurde.

Nach überraschendem Ausgleich den Faden verloren

Iserlohn erwischte einen guten Start, gleich der erste durchdachte Angriff bescherte die frühe Führung. Sarisoy schaltete blitzschnell um, bediente Marks, dessen Pass in die Tiefe Nweke maßgerecht weiter auf den Kopf von Lenz leitete – 1:0 (10.). Im Gegenzug hätte Ruppert zwar fast den Ausgleich erzielt, doch anschließend hatte der FCI alles im Griff und erspielte sich riesige Möglichkeiten. Gleich dreimal vergab allein Lenz in aussichtsreicher Position, zudem lenkte Nweke einen Schuss von Gräßer über das Gehäuse.

Wie aus dem Nichts heraus fiel der Ausgleich, als Wannes Torjäger Rios-Pfannengießer ungehindert aus der Drehung Maß nehmen konnte, obwohl ihm zuvor der Ball versprungen war. Nicht nur in dieser Szene merkte man den Gastgebern die Personalprobleme im Defensivbereich an, es fehlte oftmals die Abstimmung. Nach dem Ausgleich war Iserlohn total aus dem Spiel, weil sich speziell im Mittelfeld immer wieder große Lücken auftaten. Allein Schlussmann Dreesen verhinderte vor der Pause einen Rückstand, den nach Wiederbeginn Sarisoy mit einem Fehlpass einleitete, von dem Rios-Pfannenschmidt profitierte (52.). Kurz darauf nutzte Ruppert ein weiteres Missverständnis in der FCI-Abwehr zum 1:3 (56.).

 

 

Iserlohn schöpfte noch einmal Hoffnung, als Herder per Hinterkopf den Ball nach einer Ecke ins lange Eck bugsierte (65.). Lenz erzielt schließlich auch das schon bejubelte 3:3, doch der Unparteiische nahm den zuvor gegebenen Treffer zurück, nachdem ihm sein Assistent ein Handspiel signalisiert hatte (80.). Gegen weiterhin sorglos verteidigende Iserlohner sorgte Gerick für die Entscheidung, diesmal hatte Dimitrov den Ball im Mittelfeld vertändelt.

 

Quelle: IKZ, Helmut Muschiol