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FC Iserlohn will künftig verstärkt auf den eigenen Nachwuchs setzen Foto: Dennis Echtermann

FC Iserlohn will künftig verstärkt auf den eigenen Nachwuchs setzen TOP NEWS

Iserlohn. Wer vor dem letzten Drittel einer Meisterschaftsserie mit Auf- und Abstieg nichts zu tun hat, kann den Blick auf die nächste Spielzeit richten. Beim Fußball-Westfalenligisten FC Iserlohn laufen die Personalplanungen, und es werden Eckpfeiler zur künftigen Ausrichtung des Vereins eingeschlagen.

Der sportliche Leiter Uli Sauerborn arbeitet derzeit am Thema „Vertragsverlängerungen“ und meldet nun Vollzug bei Philipp Herder und Yannik Marks. Serafettin Sarisoy soll in Kürze folgen, und damit zeichnet sich ab, dass die Leistungsträger dem Verein erhalten bleiben. Noch offen ist jedoch die Zukunft von Kingsley Nweke, und auch beim Quintett Borchmann, Akgül, Dimitrov, Eckert und Lötters stehen die Gespräche aus. Ohne externen Zuwachs soll es jedoch nicht gehen, um möglichst mehr Qualität in den Kader zu bekommen. „Leicht wird das zu unseren Bedingungen nicht“, verweist Sauerborn auf ein im günstigen Fall unverändertes Budget.

 

Klubchef Jens Breer sieht darin kein Problem. „Für einen Westfalenligaklub geben wir immer noch viel Geld aus. Mir kommt es darauf an, auf die Jugend zu setzen und den Unterbau zu stärken“. Er plädiert dafür, Talente aus den eigenen Reihen oder zumindest aus der Region einzubauen und keine mittelmäßigen Spieler aus der Fremde zu engagieren. „Ideal wäre es, wenn jedes Jahr A-Jugendliche den Sprung in den Kader der Ersten schaffen“, sagt Breer und verweist auf das Beispiel Kevin Meckel, der sich gerade in der Westfalenliga etabliert. Seine Devise: „Das Gerüst der Mannschaft soll bleiben, und drumherum soll es noch besser werden.“

 

Auftaktveranstaltung im Business-Club des FC

Der FC-Vorsitzende will überdies die Außendarstellung des Vereins weiter verbessern. „Die Stickeraktion ist ein großer Erfolg, mit Leonora Ejupis Besuch im Sportstudio waren wir in den Schlagzeilen, und auf diese Weise kann sich in Iserlohn der Eindruck verfestigen, dass es ja auch Fußball gibt, und dass beim FC etwas los ist.“ Als vorbildlich bewertet er die Arbeit in der Frauenabteilung, und sein Ziel ist es, die fähigen Mitstreiter auch für Aufgaben im Gesamtverein zu gewinnen.

 

Mehr öffentliches Interesse wecken, den Mitarbeiterstab erweitern, im Verein noch enger zusammenrücken: Das sind für Jens Breer zentrale Vorgaben. Wenn man ihn jedoch fragt, wann denn der Aufstieg in die Oberliga angepeilt werde, hält er sich bedeckt. „Dazu brauchen wir ein höheres Budget.“ Auf dem Weg dorthin kündigt er den Business-Club an, der am Montag am Hemberg zur Auftaktveranstaltung unter dem Motto „Networking mit Stil - Gemeinsam für die Zukunft“ einlädt. Angesprochen sind Vorstands- und Beiratsmitglieder sowie Sponsoren, und Lukas Lenz, Kapitän der „Ersten“, sowie A-Junioren-Coach Paul Freier werden referieren.

 

 

„Wenn sich mehr Leute bei uns engagieren, können wir den nächsten Schritt tun. Es fehlt ja bei unserer ersten Mannschaft nicht viel, um um den Aufstieg mitspielen zu können“, sagt Jens Breer. Gern auch mit vielen jungen Spielern.

 

 

Quelle: IKZ, Willy Schweer

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