Anmelden

Login to your account

Username *
Password *
Remember Me

Gute Leistung der FCI-Mädchen zum Saisonauftakt blieb unbelohnt TOP NEWS

Iserlohn. Die Null sollte so lange wie möglich stehen. Dieses Ziel musste Trainer Marvin Weischer schnell abhaken, denn der letztjährige Staffelsieger FSV Gütersloh traf in der achten Minute zum ersten Mal und setzte seine Erfolgsserie beim tapferen Neuling FC Iserlohn fort.

Fußball, B-Juniorinnen-Bundesliga: FC Iserlohn - FSV Gütersloh 0:2 (0:1). Der Start in der höchsten Spielklasse verzögerte sich um fünf Minuten. Unter dem Beifall der 250 Zuschauer waren beide Teams mit den Einlaufkindern aber ohne das Schiedsrichtergespann auf den Hemberg-Rasen gekommen. „So läuft das aber nicht. In der Bundesliga müssen alle Regeln genau eingehalten werden“, meinte ein Gütersloher Betreuer. Also, alles zurück! Das zweite, gemeinsame Einlaufen klappte.

Die mit zahlreichen Westfalenauswahl-Spielerinnen gespickten, seit dem 2. November 2013 ungeschlagenen Ostwestfalen nahmen vom Anpfiff an das Geschehen in die Hand. Nach der zweiten FSV-Ecke stimmte die Abstimmung bei den Gastgebern nicht, Meiereberts Schuss trudelte über die Torlinie – 0:1. Aber der mit zu viel Respekt angetretene Neuling steckte nicht den Kopf in den Sand und kämpfte vorbildlich um jeden Meter Boden. Fast wäre dem FCI der Ausgleich gegen die allzu sorglos kombinierenden Gäste gelungen. S. Rüthing scheiterte freistehend an der glänzend parierenden FSV-Keeperin (25.).

Nach dem Wechsel mischten die FC-Mädchen sogar kräftig mit, hielten das vom Gast eingeschlagene Tempo. Da wurde mutig die Offensive gesucht, auch wenn am Ende die gegnerische Viererkette Herr der Lage blieb.

Aber als der FSV Gütersloh nach einer weiteren Ecke durch Höfker den zweiten Treffer erzielte, war die Frage nach dem Sieger bereits beantwortet. Um überhaupt Paroli bieten zu können, hatten die Iserlohnerinnen schon viel Kraft gelassen. Routiniert spielte dann der Topfavorit die Zeit herunter, ohne aber noch Glanzpunkte zu setzen.

Ihre Freude an der Partie hatten aber auch die noch in der zweiten Hälfte gekommenen, von den Iserlohn eingeladenen 40 syrischen Flüchtlinge.


Quelle: IKZ, Jürgen Schmidt